Donnerstag, 16. Juli 2015

Tolles Sommerfest - "Schatz wo bist Du?"

Am 12. Juli feierte die Gemeinde zusammen mit der KITA Ihr großes Sommerfest.

Mit einer großen Plakataktion hatte die Gemeinde dazu eingeladen.
 An vielen Stellen im Stadtteil sah man Kinder und Erwachsene auf 18 verschiendenen Plakaten nach Schätzen suchen.

Schatz wo bist Du? - Hallo Schätzchen! - Hallo mein Schatz!
waren nur einige der Slogans, mit denen die PassantInnen angelockt wurden. 

Und an der Kirche prangte dazu ein großes Banner:






Unter dem Motto "Schatz wo bist Du?" drehte sich alles um Schätze:
Die Lebensschätze waren Thema im Familiengottesdienst mit dem der Tag startete.
Darin wurde die Geschichte von der Gärtnerin erzählt, die einen Schatz im Acker einer anderen findet und dafür alles verkauft, um diesen Acker zu kaufen, damit Ihr der Schatz gehört. 







Das Motto "Schatz wo bist Du" zierte dabei in zahlreichen Sprachen die Kirche. 









Nach dem Gottesdienst begann dann das bunte Sommerfest erst einmal mit dem Essen:
Es wurde gegrillt, leckere Spezialitäten aus verschiedenen Ländern sowie Kaffe, Kuchen, Waffeln und Getränke stärkten die Besucher/Innen. 






Dann kam schon die erste Attraktion, zu der mit einem Trommelwirbel aufmerksam gemacht wurde:
Der Puppenspieler zog groß und klein in seinen Bann.













Und schon kam der nächste Trommelwirbel und der nächste Programmpunkt:


Eva und Matthias Lüderitz erfreuten die Gemeinde mit Gospelsongs. 




Und damit nicht genug, dann folgte noch die große Schatzsuche! Die durfte natürlich nicht fehlen bei diesem Tagesmotto!

Schon am Tag zuvor wurde auf dem Gelände unter größter Geheimhaltung ein großer Schatz vergraben.

Aber wo? Er war natürlich gut versteckt!

So startete die Schatzsuche in der Kirche. Hier wurden "Grabewerkzeuge" (=Löffel) gesucht, die überall in der Kirche versteckt waren.



Dazu sausten die Kinder durch die Kirche und folgten anschließend den ausgelegten Pfeilen hin und her durch die Kirche ..... bis zur Sandkiste. 

Hier musste mit 20 Löffellängen die Entfernung abgemessen werden, an der gegraben werden sollte. Auch wenn die Streckenführung leicht schlangenförmig verlief, in etwa stimmte die Richtung.




Und dann war kein Halten mehr. Alle Kinder stürzten sich in den Sand und buddelten mit den Löffeln nach einem Schatz. 






Vom Sand war kaum noch etwas zu sehen... war da was im Sand?
Tatsächlich! Eine Holzkiste! War das der Schatz?



Doch wer sich nun am Ziel glaubte - weil gefehlt! Das wäre ja zu einfach gewesen - ein Schatz in der Sandkiste!


In der Kiste war zwar etwas, aber noch kein Schatz! Es waren 4 Schlüssel - wie rätselhaft!
Und diese sollten verteilt werden: An die älteste Person und die jüngste Person bei der Schatzsuche, an das Kind mit den meisten Geschwistern und das Kind, das zuletzt Geburtstag hatte. 
4 Kinder bekamen also einen Schlüssel und mussten gut darauf aufpassen, denn nun ging es weiter!


Die Kinder sausten zur nächsten Station. 

Und mussten erst mal auf die anderen warten.

Und nun gab es die nächste Aufgabe:
Zwei blaue Punkte mussten an der Kirchwand gesucht werden und ein Band dazwischen abgemesssen werden. 





Nachdem das Band abgeschnitten war, sollten die Kinder einen großen Baum auf der Wiese suchen. Kein Problem, die Kinder sausten über Stock und Stein. 



Und am Baum kam nun das Band zum Einsatz, vom Baum wurde die Entfernung des Bandes in Richtung der großen Taube an der Kirchwand abgemessen und da fand sich eine Stelle, die etwas auffällig aussah - aber erst auf den zweiten Blick.




Hier schien doch etwas vergraben worden zu sein!
Nun musstehn erst mal die Grassoden entfernt werden, das war gar nicht so einfach! 



Ohne richtigen Spaten ging da gar nichts.




Und dann war kein Halten mehr!









Erneut waren nur noch Kinderköpfe zu sehen, ein großes Gebuddel war in Gang.
So mussten zwischendurch auch mal die Kleinen nach vorne gelassen werden, die kamen gar nicht in die Nähe. 

Und dann holten die Kinder doch tatsächlich eine Schatzkiste aus der Erde! Fest verschlossen und verkettet.






Dafür waren wohl die Schlüssel! Alle wurden ausprobiert, doch keiner passte! Was denn nun wieder?

Doch irgendwo musste doch der richtige Schlüssel versteckt sein! Und richtig! MIt scharfem Blick entdeckte eines der Kinder einen Ballon am Baum, auf den ein Schlüssel gemalt war!




Nun brauchet es noch ein mutiges  Kind, das den Ballon zum platzen bringt. Aber natürlich wurde auch das geschafft!



Und dann war es endlich so weit! Das Schloß wurde geöffnet, die Kette abgewickelt und die Kiste geöffnet.






Und alle Kinder durften sich etwas aus der Schatzkiste nehmen!



So endete ein bunter Tag mit einem tollen Fund. 

Und als alles vorbei war, die Zelte abgebaut, der Grill verstaut, die Dekoration eingesammelt, da erst begann es heftig zu regnen - wie im letzten Jahr hatten wir damit großes Glück und offenbar eben doch einen guten Draht "nach oben".

Vielen Dank allen, die zu diesem tollen Tag beigetragen haben!

Fotos. Gerhard Scharmenhop und Jessica Diedrich