Freitag, 1. Juli 2016

Konfirmation im Zelt - ein besonderes Erlebnis!

Nachdem die große Zitterpartie geschafft war, ob denn das Wetter überhaupt einen Zeltaufbau zulässt - Petrus war uns aber doch wohlgesonnen - wurde unter großem Interesse der Anwohner ein großes Doppel-Zelt am Samstag 25.6. auf dem Straßburger Platz aufgebaut.


Ein ungewohnter Anblick, auch wenn im Moment ja so einige Bauarbeiten um die Kirche herum zu sehen sind.

Im Inneren des Zeltes aber sah es noch besser aus:





Auch wenn es "nur" ein Zelt war, so sah es innen doch auch nach Kirche aus - festlich und liebevoll geschmückt. Auf dem Mittelgang war statt eines roten Teppichs ein Meer aus Blütenblättern, das die KonfirmandInnen begrüßen sollte beim Einzug in den Gottesdienst.

Zunächst aber musste das Zelt über Nacht noch bewacht werden - vielen Dank noch mal an die beiden jungen Leute, die dort die Nacht auf zwei Feldbetten verbracht haben!



Am nächsten Morgen schien dann sogar die Sonne, trocknete die Feuchtigkeit der Nacht und beleuchtete das Zelt wunderbar.

Kurz vor dem Gottesdienst um 10 Uhr füllte sich das Zelt schnell mit den Familien, FreundInnen und der Gemeinde.



Dann zogen die KonfirmandInnen in das Zelt ein - begleitet vom Kirchenvorstand der Gemeinde, der sich über die neuen Gemeindeglieder freute - und Jugendlichen aus der regionalen Jugendarbeit.



 Dann ging der Gottesdienst los.


Die Jugendband "Markenzeichen", die in der regionalen Jugendarbeit entstanden ist, sorgte für gute Stimmung mit ihren Songs.






Aber die Gemeinde kam auch zum singen. Beim Wechselgesang "Masithi Amen" wurden die BesucherInnen von Pastorin Maren Wichern tatkräftig animiert.




Die KonfirmandInnen wirkten beim Gottesdienst auch mit und trugen sie ihre selbst geschriebenen Glaubensbekenntnisse vor (teils als Rap!) und sprachen das Fürbittgebet.



In der Predigt, die Pastorin Wichern anhand eines Schokoladen-Überraschungseies hielt, ging es um die äußere "harte Schale", die Schokoladenseiten und den ganz besonderen Inhalt - und das eben nicht nur beim Ü-Ei.


Alle KonfirmandInnen bekamen natürlich ein Ei geschenkt, was dann auch sogleich verspeist wurde - bei der Wärme im Zelt auch das einzig richtige.



Im Ei fanden die KonfirmandInnen dann die Überraschung: ein Armband "Es ist schön, dass es Dich gibt!".

Dann kam der große Moment, als die KonfirmandInnen noch einmal ausdrücklich bestätigen mussten, dass sie konfirmiert werden möchten:


Daraufhin wurden sie eingesegnet. Zunächst wurden die Konfirmationssprüche noch einmal verlesen und dann wurden alle Jugendlichen einzeln gesegnet.






Anschließend bekamen die nun Konfirmierten Ihre Urkunden, eine Bibel und eine Kette mit einem Kreuz überreicht.



 Danach konnten sie sich mit einer Rose bei Ihren Eltern bedanken.



Kerstin Cochú gratulierte den Konfirmierten im Namen des Kirchenvorstandes der Gemeinde:


Und danach wurden die Konfirmierten von anderen Jugendlichen in die Jugendarbeit der Region eingeladen.





Und dann ging der Gottesdienst zu Ende. Die Jugendlichen zogen wieder aus dem Zelt aus und wurden in der Sonne vor der Zeltkirche fotografiert.











Und natürlich auch noch einmal vor dem Altar.




Das war schon ein echt besonderer Gottesdienst.



Die Zeltkirche war allerdings nicht für eine lange Standdauer geplant - so wurde gleich anschließend wieder abgebaut:








Schon um kurz vor zwei war vom Zelt nichts mehr zu sehen. Nur die Rosenblätter, die nun etwas über den Platz wehten und ihn schmückten, zeugten noch von dem besonderen Ereignis.


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